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	<title>Mittelerde-Blog</title>
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	<description>&#34;People think that Mittelerde is a place. They are wrong ... it is a state of mind.&#34; [Horst Schlüter, Emmy-Gewinner]</description>
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		<title>Die Unzulänglichkeiten einer Schwarzen Liste</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 17:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benjbk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedöns]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Kristina Schröder" src="http://data.kristinaschroeder.de/images/pressefoto-2009.jpg" alt="" width="140" height="162" />Da erstellt das Bundesministerium für Familie, Jugend und anderes Zeugs also &#8220;schwarze Listen&#8221;, mit Organisationen, die ganze böse extremistisch (vulgo &#8220;kommunistisch&#8221;) sein sollen und deshalb kein Geld mehr über die Förderprogramme des Bundes bekommen dürfen (offenbar die schärfste Waffe eines Obrigkeitsstaates, der keine juristisch handfeste Definition davon hat, gegen was er da überhaupt vorgeht). Mit dabei so illustre Organisationen wie die Linksjugend (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/U">uuuuuuuuuhhhhhhhh!</a>) und Teile der Partei DIE <span id="more-166"></span>LINKE, wie die &#8220;kommunistische Plattform&#8221; (noch viel lauteres uh!). Verständlich, dass da einige auf den <a href="http://www.jungewelt.de/2011/01-17/071.php">Archetypen des Kommunistenfressers</a> zu sprechen kommen. Aber anders als McCarthy, der alles als Kommunist bezeichnet hat, was ihn nur schief angesehen oder eine Steuererhöhung um 2 Dollar gefordert hat (was einige politische Kräfte Heute immer noch gerne <a href="http://www.understoodbackwards.net/2010/09/16/the-tea-party-stalinists-stalins-heirs-on-the-romantic-right/">tun</a>), geht es hier um Organisationen, die tatsächlich &#8220;links&#8221; auftreten oder sich zumindest selbst so sehen.</p>
<p>Viel interessanter als einen Blick auf die gescholtenen Organisationen, deren Platzierung auf solchen Listen so bedenklich ist, wie der offensichtliche Geisteszustand mancher CDU-Ministeriellen, ist für mich aber eine Betrachtung derer, die nicht das Vergnügen hatten, auf der staatlichen Abschussliste zu landen.</p>
<p>Also, wenn ich zum Beispiel Juso-Vorsitzender (die Zahl der Frauen in solchen Positionen berechtigt zum generischen Maskulin!) wäre, würde ich mich darüber schon aufregen. Ich mein, Hallo? Damit wird einem eine exzellente Werbemöglichkeit für die eigene Organisation verwehrt! Empörte offene Briefe, Pressemitteilungen, da läuft einem das Wasser im Mund zusammen! Man denke nur an Genosse Avenarius, der mit seinen Beschlagnahmungen, freilich auf die politische Weisung anderer hin, nicht unerheblich zum Mobilisierungserfolg des <a href="http://www.dresden-nazifrei.com">Dresden Nazifrei</a> Bündnisses im letzten Jahr beitrug.</p>
<p>Also, dran bleiben! Wie wär&#8217;s damit, aus der Not eine Tugend zu machen? Einfach einen offenen Brief verfassen, in dem man verlangt, gefälligst auf so eine Liste gesetzt zu werden. Gutes Argument: So extrem wie die <a href="http://nachrichten.t-online.de/anti-extremismuserklaerung-sorgt-in-riesa-fuer-wirbel/id_44016874/index">Stadtverwaltung der Stadt Riesa</a> sind wir doch schon lange, oder?</p>
<p>Edit: Aber vermutlich ist es doch hoffnungslos, auf die schwarze Liste zu wollen, denn am Ende gehören die Jusos doch gar nicht zu <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ouhTUMENEiE">den Schwarzen</a>.</p>
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		<title>FDP-Generalsekretär erklärt Kapitalismus zum Ziel der Partei</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 12:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benjbk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Klartext bei der FDP: Mitten in der Vorsitzendendebatte bekennt sich Generalsekretär Christian Lindner zum Kapitalismus. Auf dem Menschenfeind-Kongress &#8220;Dreikönigstrreffen&#8221; hat er einen Text platziert &#8211; darin fehlt jedes kritische Wort über die Verbrechen, die im Namen der Ideologie begangen wurden. Fester &#8230; <a href="http://www.benjamin-bark.de/blog/2011/01/06/fdp-generalsekretar-erklart-kapitalismus-zum-ziel-der-partei/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_136" class="wp-caption alignleft" style="width: 146px"><a rel="attachment wp-att-136" href="http://www.benjamin-bark.de/blog/2011/01/06/fdp-generalsekretar-erklart-kapitalismus-zum-ziel-der-partei/lindner/"><img class="size-full wp-image-136 " title="lindner" src="http://www.benjamin-bark.de/wp-content/uploads/2011/01/lindner.jpg" alt="Wir benutzen keine unvorteilhaften Bilder, um Menschen zu diskreditieren." width="136" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Wir benutzen keine unvorteilhaften Bilder, um Menschen zu diskreditieren.</p></div>
<p><strong>Klartext bei der FDP: Mitten in der Vorsitzendendebatte bekennt  sich Generalsekretär Christian Lindner zum Kapitalismus. Auf dem Menschenfeind-Kongress  &#8220;Dreikönigstrreffen&#8221; hat er einen Text platziert &#8211; darin fehlt jedes kritische  Wort über die Verbrechen, die im Namen der Ideologie begangen wurden.</strong></p>
<p>Fester Bestandteil der FDP-Parteitage war stets eine Art Schuldbekenntnis. Es gehörte dazu, die &#8220;soziale Markwirtschaft&#8221; heraufzubeschwören. Die Parteibosse hielten Distanz zum Manchester-Kapitalismus und zum Begriff Kapitalismus selbst. Mag sein, dass das nicht immer glaubwürdig war. Mag sein, dass es sich bei einigen um ein taktisches Manöver handelte.<span id="more-135"></span></p>
<p>Mitten in der Debatte um den Vorsitzenden Guido Westerwelle hat deren Generalsekretär Christian Lindner nun einen Text platziert, der die Festschreibung des Kapitalismus wieder zum Ziel der Partei erklärt. Nicht nur der Text ist für die Partei ein Skandal, auch das Umfeld der Veröffentlichung: Die Rede wurde gehalten auf einem Sektierer-Kongress in Stuttgart, auf dem auch ein hohes IHK-Mitglied und der Verwalter des Ex-solidarischen Gesundheitssystems  Philip Rößler sprechen werden. Thema: &#8220;FDP, wozu das Ganze?&#8221;</p>
<p>Wörtlich heißt es in dem Text:</p>
<p>&#8220;Liberale geben der Freiheit vor der Gleichheit Vorrang. Nicht alles muss gleich sein in der Gesellschaft. Liberale &#8230; wollen [eine] andere Wirtschaftsordnung! Die Liberalen stehen in einer Bewährungsprobe. Die werden wir bestehen. Wir werden [die] politische Identität nicht infrage stellen.&#8221;</p>
<p>Die Logik von Lindner ist die eines geschulten Thatcheristen: Danach ist der Kapitalismus immer das Ende der Geschichte, nur der &#8220;Pfad&#8221; dahin ist fraglich. Die Menschheit ist aufgerufen, diesen Weg zu suchen &#8211; natürlich unter Anleitung der Partei. Und natürlich nach Vollendung der konservativen Gesellschaftsordnung.</p>
<p>Mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit der Lindner über den Kapitalismus spricht, vergisst er dessen Blutspur. Kein Wort verliert er über die Opfer des Kapitalismus, über die abertausenden, die jeden Tag vor Hunger verrecken wie Vieh, weil sie sich nicht einmal eine Schüssel Reis leisten können, kein Wort über die Konzernhallen in China, in denen ArbeiterInnen unter mittelalterlichen Bedingungen bis zum Exodus ausgebeutet werden, kein Wort über die, die von Kindersoldaten ermordet werden, weil sich westliche Firmen an den Bürgerkriegen, die sie selbst anheizen, um an günstige Rohstoffe zu kommen, dumm und dämlich verdienen. Nicht einmal über die Kapitalisten spricht er, die Opfer von Kapitalisten wurden.</p>
<p>Dieser Text wird die Debatte um die FDP verändern. Bislang gab es Diskussionen um einen Vorsitzenden, Guido Westerwelle, dessen lächerlichen Sprüche und seinen Klientelbedienung. Lindners Outing wirft ganz andere Fragen auf: Will er die Partei damit für alle Rechten und Rechtssektierer öffnen? Will er damit jeden vermeintlichen Abweichler zurückholen?</p>
<p>Der Wähler hingegen dürfte sich aber folgende Frage stellen: Wo bitte treibt diese FDP hin? Und wer will eigentlich in diesem Land den Kapitalismus?</p>
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		<title>Auferstehung</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 06:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benjbk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auferstehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Da Twitterfeed zum funktionieren mindestens einen Post im RSS-Feed benötigt, lass ich mal einen Standard-Start-Text hier. Ich sage jetzt schon voraus, dass dieser Blog toller wird als dieser andere Typ, der zu Weihnachten geboren wurde. Wie heißt er noch gleich? &#8230; <a href="http://www.benjamin-bark.de/blog/2010/12/20/auferstehung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da Twitterfeed zum funktionieren mindestens einen Post im RSS-Feed benötigt, lass ich mal einen Standard-Start-Text hier.</p>
<p>Ich sage jetzt schon voraus, dass dieser Blog toller wird als dieser andere Typ, der zu Weihnachten geboren wurde. Wie heißt er noch gleich? &#8230; Ach ja, Hamid Karzai!</p>
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